Funduino Elevator – Aufbauanleitung

FunduinoZuletzt aktualisiert am

In 19 Schritten vom Bausatz zum fertigen Aufzug

Auf dieser Seite findest du die Aufbauanleitung zum Funduino-Aufzug. Sie führt in 19 Schritten vom ausgepackten Bausatz bis zum fertig montierten Aufzug.

Teile prüfen

Prüfe, ob alle Teile vorhanden sind.

Ausgelegte Einzelteile des Funduino Elevator
Alle Teile des Funduino Elevator im Überblick

Aufzug, unterer Teil

Zunächst brauchst du zwei mittellange und ein kurzes Aluminiumprofil. Außerdem brauchst du zwei Innenwinkel und einen Innensechskantschlüssel.

Aluminiumprofile, Innenwinkel und Innensechskantschlüssel
Zwei mittellange und ein kurzes Aluminiumprofil, zwei Innenwinkel, Innensechskantschlüssel

Unteren Rahmen verschrauben

Schiebe auf beiden Seiten einen Innenwinkel in das kleine Aluminiumprofil und ziehe ihn mit dem Inbusschlüssel nur leicht an, damit du die genaue Position noch anpassen kannst. Im Anschluss befestigst du die mittellangen Aluprofile seitlich am Innenwinkel.

Wenn beide Seiten miteinander verschraubt sind, kannst du die zuvor eingeschraubten Schrauben von den Innenwinkeln aus lösen, um sie millimetergenau einzustellen.

Wenn du zufrieden bist, schraubst du sie wieder fest. Dann sollte es so aussehen.

An dieser Stelle verweist der Text auf ein Bild, das beim Umzug von WordPress nicht mitgekommen ist.

Basis aufsetzen

Jetzt kannst du die Basis des Fahrstuhls aufsetzen und festschrauben. Die Ränder müssen eventuell abgezwickt werden.

Aufzug, oberer Teil

Für den oberen Rahmen verwendest du ein kurzes und zwei lange Aluminiumprofile. Du baust die Teile genauso zusammen wie beim unteren Rahmen, mit Innenwinkeln.

Wichtig: Setze auf der Oberseite des kurzen Aluminiumprofils zwei Gleitmuttern ein – du brauchst sie später für die Montage des Motors.

Obere Platine montieren

Lege die obere Platine neben den Rahmen und prüfe die Position der Montagelöcher. Anschließend positionierst du an diesen Stellen die Gleitmuttern im Rahmen. Das machst du an beiden Seiten des Rahmens.

Danach legst du die Platine auf und verschraubst sie zusammen mit den langen Kunststoffstreben. Diese Streben stellen später die Flure des Aufzugs dar.

Rahmenteile verbinden

Der obere Rahmen und der untere Rahmen werden nun miteinander verbunden.

Schiebe zunächst Gleitmuttern seitlich in den oberen Rahmen, und zwar ganz unten auf beiden Seiten. Anschließend befestigst du dort die beiden Aluminiumwinkel, einen auf jeder Seite.

Du erkennst, dass unterhalb der beiden Winkel etwa 2 cm Freiraum bleiben.

Nun setzt du das Oberteil auf das Unterteil. Vergewissere dich, dass die Pins richtig positioniert sind und dass die Verbindung korrekt ist.

Oberer Rahmen auf dem unteren Rahmen
Oberteil auf das Unterteil gesetzt, Header-Pins ausgerichtet

Oberen Rahmen aufstecken

Stecke den oberen Rahmenteil nun auf den unteren Teil. Dabei ist wichtig, dass du die Kontakte und Buchsen der sogenannten Header-Pins ganz vorsichtig ineinander steckst.

Erst wenn die Position von oberem und unterem Rahmen zusammenpasst, ziehst du alle Schrauben an. Den Montagewinkel montierst du auf beiden Seiten.

Zusammengesteckte Rahmenteile des Aufzugs
Oberer und unterer Rahmen zusammengesteckt

Endkappen montieren

Versieh alle offenliegenden Aluminiumprofilenden mit einer Abdeckkappe. Die Kappen presst du mit etwas Druck oder mit einem kleinen Hammer ein.

Motor montieren

Jetzt montierst du den Motor oben auf dem Rahmen. Dazu hast du bei der Montage des oberen Rahmens bereits zwei Gleitmuttern eingesetzt. Hast du diesen Schritt übersprungen, musst du den oberen Rahmen über die Innenwinkel lösen.

Auf diesen beiden Gleitmuttern befestigst du den Motorhalter mit zwei Schrauben.

Von vorne betrachtet liegt der schmale Schlitz für die Kabeldurchführung links und der breitere Schlitz für die Motorwelle rechts.

Seil befestigen

Das Aufzugseil verbindet die Seilspule am Motor mit der Magnetverbindung an der Aufzuggondel. Befestige zunächst das Seil an der Magnethalterung. Das andere Ende des Seils befestigst du an der Seilspule.

Die Seilspule wird nun am Motor befestigt. Setze den Motor in den Motorhalter ein. Die Wände des Motorhalters arretieren dabei die Spule, damit diese nicht herausfallen kann.

Die beiden Kabel des Motors schließt du auf der Rückseite der oberen Platine an die Kontakte M1 und M2 an. Je nachdem, wie die Kabel angeschlossen werden, ergibt sich eine Linksdrehung oder Rechtsdrehung. Da du die Bewegungsrichtung später bei der Programmierung festlegen kannst, spielt es zunächst keine Rolle, welches Kabel an welchem der beiden Kontakte angeschlossen wird.

Oben auf dem Motor wird eine Abdeckung aufgesetzt.

Der Text verweist hier auf ein Bild der Magnethalterung, das beim Umzug von WordPress nicht mitgekommen ist.

Motor mit aufgesetzter Abdeckung
Abdeckung auf dem Motor

Lichtschranken montieren

Setze die vier Lichtschranken im rechten Bereich von der Rückseite aus in die Steckplätze ein. Die sogenannte Gabel der Lichtschranke ist dann im vorderen Bereich sichtbar.

Taster einsetzen

Setze nun zehn gleichfarbige Taster für die Betätigung der einzelnen Etagen ein. Die drei abweichenden Farben sind für die Positionen „Alarm“, „Door ><“ und „Door<>“.

Im Original stand hier versehentlich noch einmal der Text zu den Lichtschranken aus Schritt 12 sowie der Tastertext doppelt. Beides wurde entfernt.

MP3-Modul einstecken

Stecke das MP3-Modul rückseitig zusammen mit der Micro-SD-Karte auf dem unteren Teil ein.

Eingestecktes MP3-Modul mit Micro-SD-Karte
MP3-Modul mit Micro-SD-Karte auf der Rückseite

Bluetooth-Modul einsetzen

Das optionale Bluetooth-Modul kannst du bei Bedarf wie auf dem folgenden Bild positionieren.

Bluetooth-Modul an seinem Steckplatz
Position des optionalen Bluetooth-Moduls

Kabine bauen

Setze die Schiebetür seitlich ein.

Seitlich in die Aufzuggondel setzt du die Spannfedern mit den Rillenkugellagern ein. Diese Rollen sollen die Gondel in ihrem Fahrweg fixieren. Sie dürfen jedoch nicht zu stramm sitzen, da die Gondel ansonsten festsitzen kann. Die Federn aus Kunststoff lassen sich mit etwas Wärme leicht stauchen und stecken.

Nun setzt du die Gondel in den Schacht der oberen Platine ein. Positioniere dazu zunächst die Rillenkugellager auf einer Seite im Schacht. Auf der gegenüberliegenden Seite drückst du das Kugellager gegen die Kunststofffeder etwas in die Gondel hinein, damit auch hier das Rillenkugellager im Schacht arretiert. Wenn die Gondel eingesetzt ist, kannst du das Seil an der Gondel befestigen.

Auf dem oberen Teil der Gondel befestigst du nun eine Klammer mit Haken. Bei der Auf- und Abbewegung der Gondel durchfährt der Haken die Gabellichtschranken und löst hier ein Signal aus.

Setze die Tür erst ein, wenn der Aufzug bereits programmiert und die Position des Servos mit dem Zahnrad festgelegt ist. Sonst kann der Motor die Tür immer weiter zupressen, obwohl sie längst geschlossen ist. Teste den Aufzug zuerst ohne eingesetzte Tür.

Schiebetür an der Aufzugkabine
Seitlich eingesetzte Schiebetür
Spannfedern mit Rillenkugellagern seitlich in der Gondel
Kunststofffedern mit Kugellagern in der Gondel
Aufzugseil an der Gondel
Seil an der eingesetzten Gondel befestigt
Haken auf der Gondel, der die Gabellichtschranken auslöst
Klammer mit Haken auf der Gondel
Montagewinkel auf der Aufzuggondel
Winkel auf der Gondel befestigt
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Servo montieren

Montiere den Servomotor mit einem Kabelbinder oben auf der Gondel. Das Zahnrad befestigst du mit einem kleinen Servobracket und der kleinen Schraube am Servo.

Nach der Montage steckst du das Kabel auf der Rückseite des Aufzugs ein. Der Steckplatz hat die Bezeichnung „Servo Door 1“.

Angestecktes Servokabel auf der Rückseite des Aufzugs
Servokabel am Steckplatz „Servo Door 1“

Lautsprecher verbinden

Um MP3-Dateien abspielen zu können, befestigst du den Lautsprecher an der Platine.

OLED einstecken

Platziere das OLED im oberen Bereich des Aufzugs. In diesem Bereich setzt du keine schwarze Flurabtrennung (breites 3D-Druck-Teil) ein, so wie in den unteren Ebenen, da hier kein Flur vorhanden ist. Der Flur 3 ist die höchste Ebene.

OLED-Display an der obersten Ebene des Aufzugs
OLED im oberen Bereich des Aufzugs

Fertig!

Steht der Aufzug, geht es mit der Programmierung weiter.

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